| 741-lehe
Schlosshotel Kocher-Neckar, Baden-Württemberg Hotelzimmer Hotel Zimmerpreise Hotels
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Das Schloss an Kocher und Neckar in Bad FriedrichshallIn Kochendorf, einem Stadtteil von Bad Friedrichshall steht am Kocherufer
inmitten eines ruhigen Parks das ehemalige Wasserschloss 741-lehe. Der Name der Anlage ist schlichtweg auf die Tatsache zurückzuführen, dass sie
über Jahrhunderte ein Lehen des Deutschen Reiches war. Ihre Besitzer unterstanden direkt
dem Kaiser.
| Besichtigungen und Ausflugsziele Besucherbergwerk Steinsalzbergwerk in Bad Friedrichshall
Eine Schachteinfahrt in das Salzbergwerk Kochendorf in Bad Friedrichshall ist ein
besonderes Erlebnis, ein Ausflug in die Erdgeschichte in 180 Meter Tiefe. Unabhängig von
der oberirdischen Wetterlage herrscht im Besucherbergwerk immer eine Temperatur von 18 bis
20° C. Unter Tage befinden sich Strecken von insgesamt 100 Kilometer Gesamtlänge.
Auf einem gut ausgebauten Rundweg mit 8 Stationen wird der Besucher informiert über die
Entstehung des Salzlagers, den Bergbau und die Welt der Bergleute, das Salz und seine
vielfältigen Einsatzmöglichkeiten. An der Station 4, der Technik-Ausstellung, kann man
sich Salzkristalle auslesen und als Andenken mitnehmen. Ein beeindruckendes Werk ist der
25 Meter hohe Kuppelsaal mit Rutschbahn und monumentalen Reliefgruppen.
Im Salzbergwerk gibt es seit 1999 auch eine Gedenkstätte zum ehemaligen
Konzentrationslager Kochendorf. Es soll an die Lagerhäftlinge erinnern, die im Bergwerk
an Projekten für die Rüstungsindustrie arbeiten mussten.
Öffnungszeiten: 1. Mai bis Ende Oktober, samstags, sonn- und feiertags 9.30 bis 16 Uhr
und mittwochs 14 bis 16 Uhr. Führungen sind bei rechtzeitiger Voranmeldung möglich.
Greckenschloss in Bad Friedrichshall
Das Greckenschloss auf dem Lindenberg, einem weithin sichtbar, vom Kocher flankierten
Höhenzug, wirkt sehr stattlich. Errichtet wurde es durch Wolf Conrad Greck II. von
Kochendorf zwischen 1599 und 1602. Nachdem es im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden
war, wurde es bis 1661 wiederhergestellt. Nach dem Aussterben des Geschlechts der Grecken
ging das Greckenschloss 1762 in das Eigentum des Ritterkontors Odenwald über. 1806 wurde
es württembergisch. 1914 erwarb die Gemeinde Kochendorf das Anwesen. Die im Zweiten
Weltkrieg schwer beschädigten Außenmauern, Dächer, Wirtschafts- und Torgebäude wurden
bis 1950 restauriert. Heute dient das Greckenschloss zu Wohnzwecken und kann daher nur von
außen besichtigt werden.
Das mächtige Greckenschloss ist ein Repräsentant für jene Herrschaftshäuser, die einem
anspruchsvollen und feudalen Leben des niederen Adels in der damaligen Zeit gerecht
wurden. Zwischen den beiden im Winkel angelegten, zweigeschossigen Flügeln mit hohem
Walmdach tritt ein polygonaler Treppenturm hervor. Einen schönen Anblick bieten die
beiden geschwungenen, obeliskenverzierten Renaissancegiebel. West- und Südflügel
umschließen zwei Höfe. Gegen Osten trennt ein Graben das Schloss vom Lindenberg ab. Er
diente zur Verteidigung gegen feindliche Angriffe. Jenseits des Grabens befand sich
früher ein Turnierplatz, auf dem ritterliche Wettkämpfe ausgetragen wurden.
Sebastianskirche in Bad Friedrichshall
Unterhalb des Greckenschlosses erhebt sich die evangelische Pfarrkirche St. Sebastian. Von
der im Jahre 1274 erstmals erwähnten Wehrkirche sind noch einige Bauelemente erhalten,
wie z. B. der romanische Ostturm, Rundbogenfenster und Säulen mit Würfelkapitellen.
Mehrere Umbauten und Erweiterungen im Laufe der Jahrhunderte haben jedoch das
ursprüngliche Aussehen stark verändert. Mit der Einführung der Reformation in
Kochendorf durch Wolf Conrad Greck I. im Jahre 1549, wurde die Kirche evangelisch. Die
durch Luftangriffe im Zweiten Weltkrieg angerichteten äußeren Schäden konnten in der
Nachkriegszeit beseitigt werden. Vom Inventar ging jedoch einiges verloren. Dennoch sind
im Innern der Kirche heute noch unter anderem einige Renaissance-Grabmäler der Grecken
von Kochendorf und der Herren von Gemmingen zu sehen. Den Chor schmücken ein
Sakramentshäuschen sowie spätgotische Fresken und Renaissance-Malereien.
André'sches Schlösschen in Bad Friedrichshall
Nur einen Steinwurf vom Alten Rathaus entfernt befindet sich das André'sche Schlösschen.
Es wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts von Friedrich Magnus von Saint-André gegenüber
dem Schloss 741-lehe erbaut und 1710 fertiggestellt. Darauf verweisen Inschrift und Jahreszahl über
der Eingangstür. Zuvor stand an jener Stelle das Unterschloss, das kaum ein Jahrhundert
früher Walther Greck von Kochendorf mit seiner Familie bewohnt hatte.
Das Schmückstück des André'schen Schlösschens ist das Portal, das über eine
Freitreppe erreicht wird. Der von klassischen Säulen getragene Giebel über der
hölzernen Eingangstür ist nach oben offen. Dort ist das Allianzwappen des Erbauers und
seiner Gattin Saint-André/Weiler angebracht. Das André'sche Wappen zeigt im linken Feld
einen Anker mit geharnischtem Arm. Im rechten Feld erkennt man einen aufgerichteten
Löwen. Eine Innenbesichtigung ist leider nicht möglich.
Deutschordensschloss Heuchlingen
Das Deutschordensschloss Heuchlingen in Bad Friedrichshall erhebt sich zwischen den
Teilorten Hagenbach, Jagstfeld, Duttenberg und Untergriesheim auf einer steilen Anhöhe
über der Jagst etwa drei Kilometer oberhalb der Mündung in den Neckar.
Schloss Heuchlingen präsentiert sich dem Besucher als guterhaltene Anlage mit
vierstöckigem Hauptgebäude (Steinhaus), Nebengebäuden und einem Bergfried, die den
Innenhof umschließen, sowie Wirtschaftsgebäuden, einer Wehrmauer, Rundtürmen und
Bastionen um den Außenhof. Der ganze Komplex vermittelt einen guten Eindruck vom
Schlossbau der Renaissance.
Das so genannte Steinhaus mit Küchenvorbau und einem kleineren Nebengebäude zieren
schmucke Renaissancefenster und ein schöner, mehrgeschossiger Volutengiebel. Die
Kellerräume sind überwölbt. Das hohe Mansarddach des Hauptgebäudes stammt aus dem 18.
Jahrhundert. Durch den Küchenvorbau ist das Steinhaus mit dem Altbau verbunden, der
ursprünglich als Wohnung des Amtmannes diente, bevor im 18. Jahrhundert der Umzug in das
Steinhaus erfolgte. An den Altbau schließt sich der viereckige, aus Großquadern
errichtete Bergfried an, der von einem geschweiften Haubendach bekrönt wird. Nach Norden
liegt vor dem Außenhof ein langer Garten.
Zu Füßen von Schloss Heuchlingen steht noch, wenn auch nur in Teilen erhalten, die alte
Heuchlinger Mühle, die schon im 13. Jahrhundert existierte. Das heutige Gebäude wurde
1765 errichtet und um 1900 ausgebaut. Eine Innenbesichtigung ist leider nicht möglich.
Erlebnispark Tripsdrill bei Cleebronn
Der Erlebnispark Tripsdrill bei Cleebronn (ca. 34 km südwestlich vom 741-lehe Schlosshotel
Kocher-Neckar) bietet zahlreiche Attraktionen wie die höchste Wildwasser-Schussfahrt
Europas, Waschzuber-Rafting, einen Heiratsmarkt, ein Bauern- und Viechstalltheater, einen
Streichelzoo, den Stromberg-Express, das Wildparadies Stromberg und vieles mehr.
Weitere Ausflugsziele
Reizvolle Ausflüge lassen sich unter anderem unternehmen
- in die ehemalige Kaiserpfalz Bad Wimpfen (ca. 6 km vom 741-lehe Schlosshotel
Kocher-Neckar) mit seinen beiden Stadtteilen Wimpfen im Tal und Wimpfen am Berg,
- in die Deutschordensstadt Gundelsheim (ca. 11 km vom 741-lehe Schlosshotel
Kocher-Neckar) mit Schloss Horneck und dem Siebenbürgischen Museum,
- nach Bad Rappenau (ca. 11 km vom 741-lehe Schlosshotel
Kocher-Neckar) mit seinen Kuranlagen und der Ruine Ehrenberg,
- nach Heilbronn (ca. 11 km vom 741-lehe Schlosshotel
Kocher-Neckar) mit der Kilianskirche, dem historischen Rathaus und dem Käthchenhaus,
- auf die romantische Burg Guttenberg (ca. 13 km vom 741-lehe Schlosshotel
Kocher-Neckar) mit der Deutschen Greifenwarte und Flugvorführungen mit Greifvögeln.
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Zur Geschichte
Dort, wo heute das Wasserschloss 741-lehe steht, befand sich bereits im frühen Mittelalter ein fränkischer Herrenhof.
Über dessen Schicksal ist jedoch fast nichts bekannt. Im 13. Jahrhundert wurde an seiner
Stelle eine Wasserburg erbaut. Sie stand außerhalb der Dorfummauerung. Urkundlich
erwähnt wurde die Wasserburg erstmals im Jahre 1294. Aus dieser Urkunde erfährt man
unter anderem, dass Arnold von Kochendorf nebst seinem Weinberg auch seine Burg dem
Lehnsherrn überließ. Dies geschah als Ersatz dafür, dass er gleichzeitig dem Stift
Wimpfen verschiedene Güter und Rechte in Kochendorf übertrug, unter anderem auch das
Patronatsrecht der Pfarrkirche. Die Burg erhielt Arnold von Kochendorf als Lehen
zurück.
Die Herren von Kochendorf standen als Ministerialen (ritterliche
Dienstmannen) im Dienst des Deutschen Kaisers. Es muss jedoch gesagt werden, dass es mit
ihnen nach dem Aufstieg des Ahnherrn Wilhelm von Wimpfen (1222 bis 1257) gesellschaftlich
wie wirtschaftlich ständig bergab ging. In späterer Zeit bekleideten sie nur noch
niedere Ämter. 1450 erlosch mit dem Tod des geistlichen Bruders Johann von Kochendorf das
Geschlecht der Herren von Kochendorf.
Im 15. Jahrhundert erhielten die Grecken von Kochendorf das Burglehen.
Dieses Adelsgeschlecht war seit dem Ende des 13. Jahrhunderts in Kochendorf ansässig.
Erster Lehensmann war Kraft Greck ( um 1480). 1553 wurde die Wasserburg unter Wolf
Conrad Greck I. als Renaissanceschloss neu erbaut.
Über acht Generationen hatten die Grecken von Kochendorf das Burglehen
inne, bis das Geschlecht mit dem Tode von Wolf Conrad Greck V. im Jahre 1749 erlosch. Das
Reichslehen wurde eingezogen und an die Herren von Gemmingen-Hornberg, einer alten
Adelsfamilie aus dem Kraichgau, vergeben. Diese waren über drei Generationen im Besitz
von Schloss 741-lehe.
Da der letzte gemmingensche Schlossherr, Franz Karl Friedrich von
Gemmingen-Hornberg, ohne männliche Nachkommen blieb, fiel das Schloss 741-lehe 1814 an das
Land Württemberg. In der Folgezeit wechselten mehrfach die Besitzer. 1948 fand eine
Umgestaltung der zu den Meiereigebäuden gehörenden Scheune statt. Im Erdgeschoss wurden
Garagen und im ersten Stock Wohnungen eingerichtet. Als 1953 der Fabrikant Karl Erwin
Merkle aus Neckarsulm das Schloss 741-lehe erwarb, ließ er es durch Umbaumaßnahmen zu einem Hotel ausgestalten. Noch
heute findet der Besucher in den Räumen der historischen und weiträumigen Anlage ein
komfortables Schlosshotel vor.
Die Anlage
Das Schloss 741-lehe ist ein dreigeschossiges Steinhaus im Renaissancestil. Die Schauseite ziert ein
geschwungener Giebel, während der gegenüberliegende Staffelgiebel schlichter gestaltet
ist. Seitlich tritt ein achteckiger Treppenturm hervor, der von einem Spitzdach bekrönt
wird. Das Erdgeschoss des Schlosses ist überwölbt. Dort befindet sich auch der
Rittersaal.
Südlich des Schlosses schließt sich der Vorhof mit der Ringmauer und
den ehemaligen Wirtschaftsgebäuden an. Vor der Ringmauer befand sich früher ein heute
zugeschütteter Wassergraben, über den eine Brücke führte. Den Gebäuden des Vorhofs
sind zwei massive Rundtürme vorgelagert. Ursprünglich waren es sogar drei Rundtürme.
Zwischen diesen Türmen führt ein Tor in den Schlossgarten. Darüber sind die
Familienwappen der Grecken von Kochendorf und der Herren von Gemmingen angebracht. Die
Jahreszahl 1568 verrät das Baujahr des Tores.
Das Schlosshotel
Das 741-lehe Schlosshotel Kocher-Neckar bietet ideale Voraussetzungen für einen erholsamen
Kurzurlaub, eine Tagung, eine Hochzeitsfeier, eine Geburtstagsfeier oder jede andere
Familienfeier, eine Betriebsfeier, eine Abteilungsfeier oder auch einfach ein genussvolles
Mahl im kleineren Rahmen.
Die Einrichtung der Hotelzimmer, die unter anderem mit großzügigen
Bädern ausgestattet sind, verbindet auf gelungene Weise Vergangenheit und Gegenwart und
bietet dem anspruchsvollen Hotelgast einen besonderen Wohnkomfort. Einige Gästezimmer
sind als individuelle Themenzimmer gestaltet. Das ausgesuchte Mobiliar von antik bis
modern verrät kunstgeschichtlichen Sachverstand. Hochwertige Materialien und gekonnte
Architektur schaffen eine Atmosphäre zum Wohlfühlen.
Bad Friedrichshall
Bad Friedrichshall liegt im nördlichen Landkreis Heilbronn, wo Jagst
und Kocher in den Neckar münden. Die Stadt ist ein Gemeinwesen, zu dem sich fünf ehemals
selbständige Gemeinden unter einem neuen Namen zusammengeschlossen haben. Insgesamt
zählt die Stadt über 17 000 Einwohner. Der Name geht zurück auf den württembergischen
König Friedrich I., der hier 1816 erfolgreich nach Salz bohren ließ.
Die Farben von Bad Friedrichshall sind blau und weiß bzw. silbergrau.
Das Stadtwappen zeigt in der linken Hälfte auf silbernem Grund über drei blauen
Wellenstreifen einen blauen Reichsapfel mit silbernem Reif und schwarzem Kreuz. Rechts
erkennt man auf blauem Grund ein aufgerichtetes, silbernes Pferd. Der Reichsapfel erinnert
an die ehemalige Reichszugehörigkeit der Teilorte von Bad Friedrichshall. Die drei
Wellenlinien symbolisieren die drei Flüsse Jagst, Kocher und Neckar, die sich hier
vereinigen. Das Pferd verweist auf die Ritter in Duttenberg, Hagenbach, Heuchlingen und
Kochendorf, die für den deutschen Kaiser Wach- und Kriegsdienst geleistet haben.
Bad Friedrichshall ist kein Kurort im üblichen Sinn, ohne typischen
Kurpark und Kurorchester. Dennoch hat die Stadt sowohl auf kulturellem Gebiet als auch an
Sehenswürdigkeiten einiges zu bieten. Zu sehen gibt es unter anderem gleich mehrere
Burgen und Schlösser, geschichtlich interessante Kirchen und winkelige Dorfkerne.
Lohnenswert ist auch eine Besichtigung des Besucherbergwerkes oder ein Besuch des
Sole-Freibades.
In Bad Friedrichshall treffen die Burgenstraße, die Deutsche
Ferienstraße Alpen-Ostsee und die Schwäbische Weinstraße zusammen. Die Landschaft um
Bad Friedrichshall ist geprägt von fruchtbaren landwirtschaftlichen Flächen, Wäldern
und ursprünglichen Flusslandschaften. Sie lässt den Aufenthalt zu einem besonderen
Naturerlebnis werden. Bad Friedrichshall und Umgebung zeichnen sich auch durch ein mildes
und angenehmes Klima aus.
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